3. Woche: Jetzt aber!

MIRIAM UND DIE RETTUNG MOSES
Hintergrund: Der ägyptische Pharao hatte befohlen, alle neugeborenen hebräischen Jungen zu töten. Eine Mutter widersetzt sich dem. Sie legt ihren kleinen Sohn in ein Körbchen in den Nil, in der Hoffnung, jemand findet und rettet ihn. Die große Schwester Miriam versteckt sich derweil in der Nähe im Gebüsch.
Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde. Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Dienerinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es auftat, sah sie das Kind, und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie, und sie sprach: Es ist eins von den hebräischen Kindlein. Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, dass sie dir das Kindlein stille? Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes.
2. Mose 2,4–8 (Lutherbibel 2017)
Viktoria Jung